Kleine Interview-Ergänzung: Spiegel-Beobachtung gibt es schon

Spiegel-Onlines Netzwelt diskutiert mal wieder Aufgabe und Bedeutung von Blogs – mit Stefan Niggemeier, BILDblog.

SPIEGEL ONLINE: Gäbe es denn ein weiteres Massenmedium, das eine vergleichbare Beobachtung verdiente?
Niggemeier: Ich glaube tatsächlich “Der Spiegel”, doch der Aufwand, dies fundiert zu machen, wäre ungleich höher als bei “Bild”.

Leider ist Interviewer Holger Dambeck erst am 15. Mai wieder im Büro, um uns die Frage zu beantworten, wieso das Stefan gut bekannte und an dieser Stelle von ihm sonst immer erwähnte Unterfangen, dem Spiegel einen Teil der verdienten Beobachtung zuteil werden zu lasen, hier nicht erwähnt wird. Hätte ja durchaus was von Journalismus.

Ein Gedanke zu „Kleine Interview-Ergänzung: Spiegel-Beobachtung gibt es schon

  1. ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht genau, ob ich spiegelkritik an dieser stelle erwähnt habe und spiegel online euch beim kürzen des interviews unter den tisch fallen ließ. oder ob ich spiegelkritik vielleicht vergessen habe zu erwähnen. der konjunktiv (wer “verdiente” eine solche aufmerksamkeit) ist zwar irreführend, aber das ist er auch bei meiner antwort in sachen lokalzeitungen (“Ein gutes Objekt wäre auch die typische Lokalzeitung mit Monopolstellung”), denn entsprechende watchblogs gibt es ja auch schon.

    ich finde euch hier aber auch, wenn ich ehrlich bin, ein bisschen verspannt. ich finde es schon ganz schön, dass sie meine antwort dringelassen haben, dass der spiegel ein watchblog verdient hätte. spiegel online muss ja nun nicht noch mit gewalt auf spiegelkritik verweisen, wenn ich es womöglich vergessen habe.

    ich glaube, die bekanntheit müsst ihr euch schon ohne unterstützung des spiegels erarbeiten, und das würde ich ihm auch nicht vorwerfen wollen.

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