Jetzt ist Schluß

Bisher haben wir noch nichts über Rechtschreibfehler geschrieben – die können schließlich immer mal passieren und sind nicht der Rede wert. Doch damit hat es jetzt ein Ende. Denn der folgende Fehler steht in der Werbung für die CD mit dem Mitschnitt der größten Deutschstunde der Welt, die Spiegel-Online-Redakteur Bastian “Zwiebelfisch” Sick gehalten hatte:

Ein Muß – nicht nur für Schüler und Lehrer

4 Antworten zu “Jetzt ist Schluß”

  1. Was Spiegel online auch immer wieder gerne falsch macht, sind Namen. Nicht direkt Rechtschreibfehler, aber jetzt schon mindestens das zweite Mal: Frankfurt wird laut Spiegel von Claudia Roth (CDU) regiert. Z.B. hier:

    “Doch in Deutschen Rathäusern ist das, was Oberbürgermeisterin Claudia Roth (CDU) und die Grünen im Frankfurter Römer anstreben fast schon Normalität: 30 schwarz-grüne Bündnisse gibt es nach Angaben der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Gemeinden.” (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,410330,00.html)

    Zum Mitschreiben: die Frau heißt Petra; Claudia ist dagegen die Grünen-Vorsitzende.

  2. Uops, noch ein Nachtrag: weiter unten im selben Text kommt dann ein “Rainer Bütikofer” vor. Dass dessen Nachname häufiger mal falsch geschrieben wird (hier richtig), finde ich ja fast verzeihlich. Aber aus Reinhard Rainer zu machen, grenzt für einen politischen Kommentar dann doch schon fast an Ignoranz.

  3. Das “Muß” statt “Muss” ist in der Werbung nicht der einzige Fehler, zu beanstanden ist außerdem noch der “Bestseller- Autor” statt “Bestseller-Autor” sowie die “Köln-Arena” statt “Kölnarena”.

    Grüße
    Julian von Heyl

  4. SPOnline hat offenbar ganz allgemein ein Problem mit der alten/neuen Rechtschreibung – der Print-Spiegel ist ja mit großem Getöse zur alten Rechtschreibung gewechselt, wie die FAZ und noch einige andere, und hält das wohl auch durch. Aber bei der Online-Ausgabe lässt man wohl jeden Redakteur schreiben, wie er will – manche “alt”, manche “neu”, manchmal gibt es auch beides nebeneinander in einem Text. Daß (hehe) ausgerechnet Bastian Sick in dem Umfeld veröffentlicht, ist schon ganz witzig.

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