Lesebeute: Spiegel-Online, der geachtete Flegel

  • Den Spiegel in der “Adjektiv-Falle” entdeckt hat Thilo Baum.
  • Der Verzicht auf Studiengebühren bei Hochbegabten in Baden-Württemberg ist nach einem Rechtsanwalt-Gutachten verfassungswidrig.
    Das Gutachten für Unfug hält dagegen ein bloggender Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem staats- und verwaltungsrechtlichen Lehrstuhl.

  • Über den geplanten Spiegel-Neubau für 180 Millionen Euro berichtet das Hamburger Abendblatt.
  • Mit der Artikel-Bebilderung bei der Online-Ausgabe des Manager-magzins (Spiegel-Gruppe) befasst sich Symbolfoto-Experte Stefan Niggemeier.
  • Online liegt der Stern weit hinter Spiegel – in der Print-Auflage hingegen unterscheiden sie sich kaum. Darum will stern.de-Chef Frank Thomsen aufholen und Spiegel-Online in 10 Jahren sogar überholt haben, sagt er laut DWDL.
  • “Die herausragenden Kennzeichen des Spiegel Online-Journalismus sind ein Tonfall, der in Schlagzeilen wie »Brown startet das Blair-Switch-Projekt« oder »Pannen-Beck verpokert sich« gipfelt, und eine Themenmischung, bei der eine US-Wahlanalyse direkt neben einer neckischen Reportage über russische Multi-millionäre und einer Reflexion über sinnlose PC-Tasten stehen kann. Müller von Blumencron hat dieses Prinzip einmal als »Schwingen« der Website beschrieben – als durchkomponierte Mischung aus nachrichtlichem, analytischem und unterhaltendem Journalismus. Im Milieu des traditionsbewussten Tagesjournalismus spielt Spiegel Online die Rolle des geachteten Flegels. ” Der promovierte SpOn-Experte Robin Meyer-Lucht porträtiert im SZ-Magazin die führende Nachrichtensite. (Auch via reticon).
  • SpOn-Chef Matthias Müller von Blumencron sagt im Interview mit Deutschlandradio Kultur, was er von staatlicher Internet-Kontrolle hält. Lesenswert.
  • 2 Antworten zu “Lesebeute: Spiegel-Online, der geachtete Flegel”

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