Krieg ist wieder populär

Der SpOn-Text “Warum Israel richtig reagiert” von Matthias Küntzel stößt auch anderen auf. Küntzels Satz:

»Während die Hisbollah durch den Einsatz von Streubomben auf israelische Bevölkerungszentren so viele Zivilisten wie möglich töten will, sucht Israel, die Zahl der zivilen libanesischen Opfer so gering wie möglich zu halten, auch wenn dies die Militäreinsätze erschwert«

hält Jürgen Elsässer in der Jungen Welt für “Lügen von geradezu Goebbelsscher Qualität” und sieht ein gesamtpublizistisches Problem: “Bemerkenswert ist, daß diese Exlinken mittlerweile, je verbissener sie für den Krieg trommeln, vom Mainstream beachtet und gefördert werden.”

4 Antworten zu “Krieg ist wieder populär”

  1. Ich komme hier einfach nicht weg. Und bin wie immer über die Qualität der Beiträge begeistert. Beispielsweise die Quellen, aus denen zitiert wird. Respektive mit denen man sich solidarisiert:
    “Die junge Welt ist eine deutsche Tageszeitung. Sie selbst sieht sich als unabhängige marxistische Tageszeitung und Teil einer linken Gegenöffentlichkeit. Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes liegen bei diesem „bedeutenden Druckerzeugnis im linksextremistischen Bereich“ „tatsächliche Anhaltspunkte für linksextremistische Bestrebungen“ vor.” (Quelle: Wikipedia)
    Das entspricht in etwa dem, was ich über die Junge Welt wusste und dem, was mich als Macher dieses Blogs daran hindern würde, daraus zu zitieren.
    Okay. Der Spiegelartikel, auf den hier eingedroschen wird, mag fragwürdig sein, aber macht eine solche Quelle die Kritik nicht auch fragwürdig?

  2. Hallo Hans
    (vielleicht meint siegstyle mit seinem ständigen “Haha” genau das),

    lies dir den Artikel mal durch, er ist hervorragend.

    Gruß,
    maloXP

  3. nee. mit meinem ständigenb hahaha. mache ich mich über diese gesammelten und ständig wiederholten lächerlichkeiten lustig.

    hans sagt es immer nur netter. aber meinen tun wir das gleiche. wer dem spiegel meinungsjournalismus vorwirft (was im fall des herrn küntzel sogar stimmt, denn als gastautor gibt er seine meinung wieder und nicht die der redaktion) aber dann gleichzeitig mit einer reinen meinungsjournalismus-postille wie der jungen welt um die ecke kommt, der sollte doch mal drüber nachdenken was er da gerade macht: den teufel mit dem beelzebub austreiben.

    sprich: die junge welt besteht nur aus meinungsjournalismus. der spiegel dagegen ist eine zumeist obkjektives blatt. wenn jemand wie herr küntzel dort schreibt, dann ist das seine meinung und nicht unbefingt die des spiegel. verstanden? ja. oder nicht. leserbriefe geben ja auch nur die meinung des briefeschreibers wieder. oder ist es dann doch die meinung der redaktion, weil es ja im spiegel steht?

    das macht ein objektives blatt aus: da kommen auch mal unterschiedliche sichtweisen zu einem thema zu wort. vielleicht auch sichtweisen die einem persönlich nicht gefallen, weil sie subjektiv oder objektiv falsch sind.

    wer aber meint die “junge welt” wäre eine ernstzunehmende publikation,. der sollte vielleicht einfach die junge welt lesen und den spiegel mit seiner gequälten nölerei in ruihe lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.